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ZUSATZSTUDIEN DER UNIVERSITÄT BAYREUTH

Zusatzstudium afriZert

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Beteiligte Institutionen und Partner

Das Zusatzstudium afriZert wird am Institut für Afrikastudien (IAS) der Universität Bayreuth entwickelt und seit dem Sommer 2021 direkt vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) gefördert. Das IAS ist die eigentliche Heimatinstitution von afriZert, während die beitragenden Partner (Fakultäten) der Universität Bayreuth dabei helfen, das Studium in den Strukturen der Universität zu verankern. Als beitragende Partner verstehen wir aber auch die Lehrenden anderer Universitäten, Forschungseinrichtungen, oder aus der Praxis, die sich an der inhaltlichen Ausgestaltung von afriZert beteiligen. Auch über diese können Sie sich auf den folgenden Seiten einen Eindruck verschaffen. Unsere institutionellen Partner, die sich vor allem auf struktureller Ebene in die Gestaltung von afriZert einbringen, stellen wir Ihnen hier ebenfalls vor.


Expertenumfrage zur Schwerpunktsetzung

Zwischen dem 31. August und dem 30. September 2021 haben das Bayerische Afrikabüro in Addis Abeba und die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle Bayern-Afrika (WKS Bayern-Afrika) der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR), in Zusammenarbeit mit dem Institut für Afrikastudien der Universität Bayreuth online eine Expertenbefragung durchgeführt, um eine fundierte und strategische Konzeption des zukünftigen Bildungsprogramms „Afrika Kompetenz“ (= afriZert) für Studierende aller Fachrichtungen an bayerischen Hochschulen zu ermöglichen.

Die Befragung wurde in Form eines Online-Fragebogens durchgeführt und in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch angeboten. Die Fragebögen wurden von Personen aus verschiedenen Institutionen und aus unterschiedlichen afrikanischen Ländern, sowie von Akteuren aus Deutschland ausgefüllt, die seit langem mit Partner:innen auf dem afrikanischen Kontinent zusammenarbeiten. In dieser kurzen Zusammenfassung der Umfrageergebnisse möchten wir die wichtigsten Schlussfolgerungen für afriZert hervorheben.

Insgesamt gingen 101 qualifizierte Antworten von Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und internationalen Organisationen aus Deutschland und afrikanischen Ländern ein. Insgesamt unterstreichen die Antworten, dass ein tieferes und differenzierteres Verständnis des afrikanischen Kontinents dringend erforderlich ist - sowohl in Bezug auf seine Geschichte, Kulturen und Sprachen, als auch auf die politischen und wirtschaftlichen Systeme und aktuelle soziale Dynamiken. Vor allem aber herrschte unter den Befragten ein breiter Konsens darüber, dass ein tieferes Verständnis des afrikanischen Kontinents mit seinen vielen Facetten nur durch persönliche Kontakte und Austausch erreicht werden kann. Gleiches gilt für den Austausch von Wissen und das gegenseitige Lernen in der Praxis. Wir freuen uns, dass uns die Stiftung Jugendaustausch Bayern ermöglicht diesem Anliegen in besonderer Weise Rechnung zu tragen. Indem die Stiftung den Studierenden von afriZert die Möglichkeit bietet, sich für den verpflichtend im Programm angelegten akademischen oder berufspraktischen Auslandsaufenthalt für ein Stipendium zur finanziellen Unterstützung zu bewerben, können wir unseren Studierenden neben einer reflexiven theoretischen Komponente auch persönliche Kontakte und Austausch ermöglichen.


Verantwortlich für die Redaktion: Webteam afriZert

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